aus dem Börsenlexikon:
Hedge Funds sind Investmentfonds,
die bezüglich ihrer Anlagepolitik keinerlei gesetzlichen oder sonstigen
Beschränkungen unterliegen. Sie streben unter Verwendung sämtlicher
Anlageformen, speziell an den Terminmärkten, eine möglichst rasche
Vermehrung ihres Kapitals an. Hedge
Funds bieten die Chance auf sehr hohe Renditen, bergen aber auch entsprechend
höhere Verlustrisiken.
Die Vorteile
Hauptvorteil von Hedgefonds ist zweifellos die geringe Korrelation zu den herkömmlichen Aktien- bzw. Anleihenmärkten. Sie eignen sich daher ideal zur Beimischung zu Veranlagungen in diesen Märkten.
Ein weiterer interessanter Aspekt bei Hedgefonds ist die Tatsache, daß diese sich sowohl auf steigende, als auch durch Shortverkäufe auf fallende Kurse positionieren können.
Ein weiterer Vorteil ist die starke Streuung bei manchen Hedgefonds in verschiedene Märkte wie z.B. Währungen, Fleisch, Getreide, Metalle, Zinsmärkte, Aktienindizes... bzw. in verschiedene technische Strategien wie z.B. Zins-Arbitrage, Devisen-Arbitrage, Long-Short Equity, Managed Futures...
Ein wesentlicher
Faktor ist die Hebelwirkung bei Terminbörsengeschäften (Möglichkeit
von Veranlagungen mit relativ geringem Kapitaleinschuss) bei manchen Hedgefonds,
die einerseits die Chancen, andererseits auch die Risiken erhöhen.